Allgemeiner Sozialdienst

Es gibt Tage ohne Licht, aber die Sonne ist immer in unserer Nähe.

Über den Allgemeinen Sozialdienst (ASD)

Wir unterstützen

  • als Erstanlaufstelle bei verschiedenen Problemlagen (Clearing-Stelle)
  • in aktuellen Notsituationen
  • bei finanziellen, rechtlichen und lebenspraktischen Fragen, sowie bei persönlichen und familiären Problemen 

Diese Unterstützung erhalten Sie von uns:

  • Erst-Anlaufstelle für Hilfesuchende, die Orientierung und Unterstützung benötigen
  • Beratungsgespräche in unseren Büroräumen oder bei Hausbesuchen 
  • Informationen bei sozialrechtlichen Fragen und über finanzielle Ansprüche 
  • Ausfüll- und Formulierhilfen bei Anträgen und Briefen
  • Unterstützung und Begleitung bei Kontaktaufnahme zu Behörden und Einrichtungen 
  • Beratung und Unterstützung in lebenspraktischen Bereichen, besonders für ältere Menschen 
  • Vermittlung von praktischen und materiellen Hilfen 
  • Vermittlung an andere Beratungsstellen, Fachdienste und Einrichtungen 
  • Koordination und fachliche Begleitung der Einsätze der Ehrenamtlichen, sowie Schulung und Weiterentwicklung

Unsere Beratung …

  • ist unabhängig von Alter, Nationalität, Religion und Familienstand
  • kann von Bürger*innen aus der Stadt und dem Landkreis Würzburg in Anspruch genommen werden
  • ist freiwillig und kostenfrei
  • unterliegt der Schweigepflicht
  • erfolgt innerhalb der Richtlinien des Datenschutzes

Online-Beratung:
E-Mails datensicher versenden:
Klicken Sie hier: www.caritas.de/onlineberatung

Der Allgemeine Sozialdienst (ASD) wird finanziert aus Zuschüssen des Bischöflichen Ordinariats Würzburg und Eigenmitteln des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V.

Unsere Beratungsstelle begleitet Menschen in schwierigen Lebenslagen. Nicht immer können notwendige Hilfen über gesetzliche Leistungen finanziert werden. Spenden ermöglichen uns, in akuten Notlagen schnell und unbürokratisch zu helfen und Benachteiligungen auszugleichen.

Mit Ihrer Unterstützung können wir konkrete Hilfe leisten – zum Beispiel:

  • Lebensmittel und Windeln in einer akuten Notlage
    Eine Familie geriet durch lange Bearbeitungszeiten ihres Antrags auf Sozialleistungen in eine akute Notlage. Das vorhandene Geld reichte nicht mehr für den täglichen Bedarf. Besonders belastend war die Situation für die Eltern, weil sie entscheiden mussten, ob sie Windeln für ihr Baby oder Lebensmittel kaufen. Mit einem Lebensmittelgutschein aus Spendengeldern konnten wir kurzfristig unterstützen und die Zeit bis zur Bewilligung der Leistungen überbrücken. So war sichergestellt, dass die Kinder mit Lebensmitteln, Windeln und dem Nötigsten versorgt sind.
  • Schnelle Hilfe bei kaputtem Kühlschrank
    Eine ältere Frau lebt allein und verfügt nur über eine sehr kleine Rente. Als ihr Kühlschrank kaputtging, fehlten ihr die finanziellen Mittel für eine Neuanschaffung. Dank einer Spende konnten wir kurzfristig helfen. Im Beratungsgespräch stellte sich zudem heraus, dass sie Anspruch auf Wohngeld hat. Gemeinsam haben wir den Antrag gestellt – so ist sie nun auch langfristig finanziell entlastet.
  • Hilfe bei Krankheit
    Ein schwer erkrankter Mann benötigte Medikamente, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Durch Spendengelder konnten diese finanziert werden und seine Behandlung deutlich unterstützt werden. Zudem unterstützten wir ihn bei der Beantragung der Zuzahlungsbefreiung für Medikamente, so dass er dauerhaft eine niedrigere finanzielle Belastung durch seine Erkrankung hat.
  • Bildungschancen und Teilhabe für Kinder
    Eine alleinerziehende Mutter arbeitet Vollzeit und sorgt allein für ihre Kinder. Ihr Einkommen liegt knapp über der Grenze für staatliche Unterstützungsleistungen. Sonderausgaben wie Erstausstattung, Lernmaterialien oder Nachhilfe sind für sie finanziell nicht möglich. Mit Hilfe von Spendengeldern konnten wir einen Zuschuss für den Schulranzen und die Schultüte für die Einschulung eines der Kinder ermöglichen. Außerdem konnten wir für das andere Kind mit schulischen Schwierigkeiten ehrenamtliche Lernpaten vermitteln, damit dieses bessere Bildungschancen erhält.

Ihre Spende wirkt direkt vor Ort.
Sie hilft uns, Menschen in akuten Krisen zu unterstützen und Perspektiven zu eröffnen. Vielen Dank!

Der Allgemeine Sozialdienst (ASD) bietet Menschen, die sich freiwillig für andere Menschen einsetzten möchten, die Möglichkeit zur Mitarbeit in seinen Projekten ONE und caritasplus .

Ansprechperson, wenn Sie uns unterstützten möchten: siehe Kontakt

caritasplus

Vor allem arme, arbeitslose oder vereinsamte, oft auch ältere und kranke Menschen nehmen Hilfen des ASD aus unterschiedlichen Gründen in Anspruch.

AUFGABEN für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen

  • Begleitung und Kontaktpflege für alleinstehende und einsame Menschen
  • Mitarbeit im Allgemeinen Sozialdienst während der Öffnungszeiten
  • Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen
  • Hilfe beim Lesen und Verstehen von Bescheiden

Project ONE

Alleinerziehende Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte suchen Unterstützung im ASD. Der bestehende Beratungsalltag kann diesen Bedarf jedoch nicht vollständig abdecken. Das Integrationsprojekt ONE begleitet die Frauen und ihre Kinder durch ehrenamtlich Engagierte und gibt Orientierung im Alltag in Würzburg.

VORAUSSETZUNG

  • Die Aufnahme eines Ehrenamtes ist unabhängig von Alter, Geschlecht und Profession
  • Neben Interesse und Freude am Umgang mit Menschen sollten Sie Zuverlässigkeit, Offenheit und Einfühlungsvermögen mitbringen.

Außerdem

  • Sie bestimmen den zeitlichen Umfang Ihrer Mithilfe
  • Wir bieten in regelmäßigen Abständen Austauschtreffen und informieren Sie über aktuelle Entwicklungen, Unterstützungsmöglichkeiten und das Würzburger Netzwerk
  • Möglichkeit, kostenfrei an Vorträgen und Fortbildungen teilzunehmen
  • Sie erhalten für Ihre Tätigkeit im Rahmen von caritasplus oder Projekt ONE einen Nachweis

Beratungen erfolgen nur nach vorheriger Terminvereinbarung.
Termine werden telefonisch vereinbart – falls keiner abnimmt, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter. Die Kolleg*innen rufen Sie dann zurück.

Brunhild Berl 
Tel.: 0931 38659-121
Mail: brunhild.berl@caritas-wuerzburg.org

Erreichbar: Mittwoch-Freitag ab 9:00 Uhr
Telefonsprechstunde: Mittwochs 12:30-13:30 Uhr

Jutta Hackel

Jutta Hackel
Tel.: 0931 38659-122 
Mail: jutta.hackel@caritas-wuerzburg.org 

Erreichbar: Montag-Mittwoch ab 10:00 Uhr
Telefonsprechstunde: Montags 12:30-13:30 Uhr

Adresse:

Matthias-Ehrenfried-Haus, 3. Stock
Bahnhofstraße 4-6
97070 Würzburg